Wenn dein Mann oder Freund im Haushalt nicht mithilft oder auch sonst faul ist, ist das manchmal schwer zu ertragen. Es kann auch sein, dass du die Einzige bist, die sich um euer Sozialleben kümmert.

In diesem Artikel erfährst du, was du tun kannst, um ihm ein wenig einzuheizen. Denn er sollte sich auf keinen Fall zu einer Couch Potato entwickeln oder völlig von dir abhängig sein. Das ist weder für dich noch für die Beziehung gut.

Im schlimmsten Fall, wenn er sich wirklich nicht ändern kann oder möchte, solltest du einen Schlussstrich ziehen. Du hast nämlich jemanden verdient, der sich zumindest um einige Dinge kümmert und dich glücklich macht.

Wir empfehlen dir für diesen Fall, dass du der Partnersuche im Internet eine Chance gibst, um jemanden zu finden, der besser zu dir passt. Mehr dazu erfährst du am Ende des Artikels!

Mit ihm reden

Als erster Schritt ist es nur fair, wenn du mit ihm redest. So hat er eine Chance, sein Verhalten zu erklären. Vielleicht geht es ihm derzeit nicht gut oder du hast eine wichtige Entwicklung verpasst, die bei ihm Stress auslöst.

Das ist vor allem dann der Fall, wenn er dir früher viel geholfen hat, sei es im Haushalt oder bei anderen Dingen, und jetzt plötzlich keinen Finger mehr rührt.

Als moderne Frau kannst du auch dich selbst hinterfragen: Wer übernimmt in deiner Vorstellung den Haushalt? Hast du noch unbewusst das alte Frauenbild in dir, das vorsieht, dass du dich um alles im Haushalt kümmerst?

Darüber solltest du auch mit deinem Mann reden, idealerweise schon früh in der Beziehung. Wie teilt ihr euch die alltäglichen Aufgaben des Zusammenlebens auf? Was sind automatische Verhalten und möchtet ihr diese beibehalten?

Vermutlich hat er noch nie viel darüber nachgedacht. Gerade Männer, die aus einer Familie mit Schwestern oder einer Mutter, die Hausfrau ist, kommen, sind es gewöhnt, dass sie sich nicht um den Haushalt kümmern müssen.

Wichtig ist, dass du ihm so schnell wie möglich klarmachst, dass das für dich keine Option ist und dass du erwartest, dass er mindestens die Hälfte aller Aufgaben übernimmt. Ihr könnt sogar einen Plan schreiben oder einen Farbcode verwenden.

Ihm die Konsequenzen zeigen

Wenn all das nichts hilft, endet es leider häufig damit, dass du dich um alles kümmerst. Denn schließlich möchtest du nicht im Chaos versinken oder dich für deine Wohnung schämen müssen.

Dennoch empfehlen wir dir, eine ruhige Woche zu wählen und dann einfach selbst einmal die Füße hochzulegen. Setz dich mit ihm auf die Couch oder gehe immer dann aus, wenn er mit seinen Kumpels unterwegs ist.

So schlägst du ihn ein wenig mit eigenen Waffen. Schnell wird er merken, wie viel du im Haushalt erledigst und um was du dich alles kümmerst, sei es Arbeit, Kochen oder den Kontakt zu seiner Familie.

Hoffentlich ist das ausreichend, um ihn ein wenig zu schocken und zugleich wachzurütteln. Wenn nicht, solltest du noch einmal das Gespräch suchen und ihm genau erklären, wie du dich fühlst.

Die richtige Balance zwischen Druck und Selbständigkeit finden

Vielleicht findet ihr eine gemeinsame Lösung. Diese kann zum Beispiel darin bestehen, eine Putzfrau (oder einen Putzmann) zu engagieren. Wenn es eher um professionelle Themen geht, könnt ihr etwa einen Virtual Assistant anstellen.

Wichtig ist, dass du ihm nicht allzu viel Druck machst. Zugleich ist es auch keine Lösung, dass du dich weiterhin um alles kümmerst.

Wenn ihr euch liebt, schuldet ihr es einander, eine gute Lösung zu finden. Dabei kann im Zweifelsfall ein Paartherapeut helfen, der euch davor bewahrt, in verletzende Verhaltensweisen zu verfallen oder euch zu streiten.

Außerdem musst du deinem Mann oder Partner wirklich klarmachen, worum es dir geht. So kannst du ausschließen, dass es sich um ein Kommunikationsproblem handelt und weißt, dass er wirklich faul ist.

Mein Mann kümmert sich um nichts

Einen anderen Partner suchen

Du hast wirklich die Schnauze voll und magst ihn gar nicht mehr sehen? Dann solltest du Schluss machen und ihm noch einmal genau erklären, warum du keine Beziehung mehr mit ihm möchtest.

Nimm dir ein wenig Zeit, um zu überleben, was du dir von einem zukünftigen Partner wünschen würdest. Du kannst sogar eine Liste machen. Das Matchmaking beim Online-Dating hilft dir ebenfalls.

Bei Anbietern wie Parship füllst du nämlich schon bei der Anmeldung einen ausführlichen Fragebogen zu dir selbst und deine Vorlieben aus. Dieser dient als Basis für Partnervorschläge. Hier kannst du es ausprobieren!

Außerdem erhältst du selbst auch die Auswertung deines Fragebogens, sodass du mehr über dich selbst lernen kannst.

Darüber hinaus stellen wir dir in unserem Partnerbörsen-Vergleich weitere Anbieter vor, die alle gut im Test abgeschnitten haben. Je nach deinem Geschmack und deinem Budget kannst du so eine passende Singlebörse auswählen.

Indem du die jeweils angebotene gratis Probezeit ausnutzt, führst du deinen eigenen Partnerbörsen-Test durch, bevor du dich für eine Premium-Mitgliedschaft bei einer von ihnen entscheidest. Wir drücken dir auf jeden Fall die Daumen!

 

Hier findest du weiteren Lesestoff:

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Gut Ding will Weile haben – auch in der Liebe

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