Es ist nie leicht, mit einem Partner zusammen zu sein oder gar zusammen zu leben, der eine psychische Krankheit hat. Denn du als gesunder Partner oder als gesunde Partnerin hast damit sicherlich zu kämpfen.

Selbst, wenn ihr einander liebt und vertraut, ist es unausweichlich, dass die andere Person sich viel auf dich verlässt. Gerade an schlechten Tagen musst du letztendlich das Leben von euch beiden organisieren und viele negative Gefühle aushalten.

In diesem Artikel richten wir uns explizit an Personen, die mit einem Borderliner zusammen sind. Das Ganze ist natürlich deutlich einfacher, wenn es bereits eine offizielle Diagnose gibt. So wisst ihr, was ihr tun könnt.

Wir erklären dir zunächst, was eigentlich unter dem Borderline-Syndrom zu verstehen ist, und dann, wie du in Bezug auf deinen Partner mit der Krankheit umgehen solltest. Für den schlimmsten Fall erfährst du auch, wo du jemand anderen kennenlernen kannst.

Was ist eigentlich Borderline?

Borderline ist eine anerkannte psychische Krankheit, die einer körperlichen Krankheit in nichts nachgeht, was die Ernsthaftigkeit oder die Gefährdung, die durch das Syndrom entsteht, angeht.

Patienten leiden unter einer Persönlichkeitsstörung. Diese ist dadurch charakterisiert, dass sie Probleme mit zwischenmenschlichen Beziehungen und zu viel Nähe haben. Zudem sind Betroffene impulsiv und haben Stimmungsschwankungen.

Sowohl ihre Emotionen als auch ihre Selbstwahrnehmung, zum Beispiel der eigenen Identität, sind gestört. Damit wirken sie auch auf Außenstehende instabil und wankelmütig.

Meistens kommt eine weitere psychische Erkrankung wie etwa eine Depression, zum Teil auch mit manischen Phasen, oder eine Essstörung hinzu. Im schlimmsten Fall begehen Borderliner Suizidversuche oder verletzen sich selbst.

Das kannst du als Partner tun

Wenn du bisher nur die Vermutung hast, dass dein Partner oder deine Partnerin von der Borderline-Störung betroffen ist, solltest du mehr zu dem Thema lesen. Dann kannst du die Symptome besser verstehen und auflisten.

Bitte um ein Gespräch mit einem Arzt oder Therapeuten oder wende dich an eine anonyme Beratungshotline. Bei konkreten Sorgen um die Gesundheit deines Partners kannst du auch ein Hilfetelefon anrufen.

Zugleich sollte dir bewusst sein, dass du natürlich kein Experte bist und auch nicht in der Verantwortung steht, deinen Partner oder deine Partnerin zu retten. Hier betrittst du dünnes Eis.

Achte darauf, dass er oder sie sich nicht von dir hintergangen fühlt. Spätestens, wenn du eine „Diagnose“ vermutest, solltest du dich mit der anderen Person hinsetzen und vorsichtig darüber sprechen.

Dann könnt ihr gemeinsam eine Lösung suchen. Du möchtest ihn oder sie sicherlich nicht belasten, solltest aber trotzdem offen über deine Gefühle und deine Probleme, die durch das Borderline-Syndrom beim Zusammenleben entstehen, sprechen.

Denn auch Borderliner möchten ganz normal behandelt werden und können nicht verlangen, dass du sie immer mit Seidenhandschuhen anfasst. Idealerweise schafft ihr es, gemeinsam an dem Problem zu arbeiten.

Das sollte der Betroffene tun

Die ständige innerliche Anspannung, in der sich Patienten mit Borderline-Syndrom befinden, lässt sich nicht ignorieren. Betroffene wissen oder ahnen zumindest, dass sie krank sind und Hilfe benötigen.

Tipps für das Leben mit einem Borderline-Partner

Dies ist der erste Schritt hin zu der Bereitschaft, es mit einer Therapie zu versuchen. Diese schlägt sehr gut an und kann bei Bedarf auch mit Antidepressiva oder anderen Psychopharmaka kombiniert werden.

Sowohl im eigenen Interesse als auch ihrer Umwelt zuliebe sollten Patienten daher unbedingt eine Lösung finden. Es ist auch wichtig, sich auf einen Therapeuten einzulassen, der wirklich zu einem passt.

Darüber hinaus sollten Borderliner nicht zögern, bei ihrem Partner, bei der Familie oder bei engen Freunden um Hilfe zu bitten. Eine tröstende Schulter kann viel ausmachen und vielleicht ist es auch möglich, gemeinsam eine Klinik oder einen Therapeuten zu suchen.

Einen gesunden Partner suchen

Letztendlich wird es dir aber niemand vorwerfen, wenn dir die Krankheit deines Partners oder deiner Partnerin sowie die daraus resultierenden Konsequenzen zu viel werden. Dann solltest du in deinem eigenen Interesse die Trennung anstreben.

Das ist besonders schwer, wenn die andere Person psychisch krank ist, denn zusätzlich zur ohnehin schwierigen Trennung kommen deine Schuldgefühle. Vermutlich kannst du dir auch nur zu gut vorstellen, wie er oder sie reagieren wird.

Dennoch solltest du in deinem eigenen Interesse handeln. Schließlich bist du kein Krankenpfleger und niemand kann von dir erwarten, dass du deine Freizeit oder deine Zufriedenheit opferst.

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Wir hoffen, dass du so die für dich beste Partnerbörse findest und auf dieser jemanden kennenlernst, der besser zu dir passt. Denn du hast eine glückliche und sorgenfreie Beziehung verdient!

 

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